Messgewand
Grundstoff: Italien, 15. Jahrhundert, Borten: Köln, 1450
Die auf den braunen Samt aufgelegten kreuzförmigen Borten sind in Häutchengold gefertigt, einer Stoffart, bei der die Darmhaut von Rindern mit reinem Gold beschlagen, um eine Seidenseele gelegt und dann verwebt wurde. Im Zentrum des Kreuzes sieht man die gestickte Figur des Christus als Schmerzensmann mit Lanze und Essigschwammstab. In der Rechten hält er einen Kelch, über dem die Hostie zu sehen ist, eine Darstellung, die sich auf die Einsetzung des Messopfers und die Passion bezieht.
Ansicht 1
Ansicht 2